Wer hat schon einmal eine Frau gesehen, deren Brüste “irgendwie zweigeteilt” aussehen, überquellend über den Rand des BHs und abgemalt durch feinen Strick? Wer hat schon die bunten Blumenmuster eines BHs oder die aufwändige Spitze durch helle Strickwaren schimmern sehen? Und wer kennt den Anblick von fülligen Frauenleibern in engen Pullovern, durch die sich dicht unterhalb der Achseln eine unnatürliche Verdickung abzeichnet?
All das lässt sich durch einen clever ausgewählten BH vermeiden. Dabei ist der Brustumfang zu berücksichtigen, der unterhalb der Brüste in Zentimetern gemessen wird. Bei der Größenangabe des BHs ist das die erste Zahl. Der BH darf das Gewebe nicht einschneiden, sollte aber fest am Körper sitzen. Besonders bei großen Größen oder bei trägerlosen BHs empfiehlt sich ein rutschfester, gummizugartiger Seitenrand. Das entscheidende jedoch ist die Körbchengröße, die in Buchstaben von A bis GG hinter der zahl angegeben ist. Das Körbchen soll die gesamte Brust fast ganz umschließen. Es darf kein Gewebe an den Achseln herausquellen und das Körbchen muss so weit über die Brust gehen, dass die Brust auch beim Vorbeugen fest umschlossen bleibt und ihre Lage im Körbchen nicht verändert.
Dies gilt auch wieder besonders für größere Brüste. Hier sollte das Körbchen an den äußeren Seiten verstärkt sein, damit sich die Form der Brust nach vorn und nicht zur Seite hin ausdehnt. Das lässt sie schön und attraktiv erscheinen und unter Pullovern, insbesondere, wenn sie aus feinem Strick sind, eine perfekte Silhouette abgeben. Die Träger sollten ihre einmal eingestellte Länge behalten, damit die Brust kontinuierlich auf gleicher Höhe bleibt. Je feiner der Strick, desto farbneutraler und glatter sollte der Stoff sein. BHs, die unter Pullovern und T-Shirts praktisch nicht sichtbar sind, sind unter dem Namen T-Shirt-BHs erhältlich.
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